Mülltonnenbehälter – besser ist das!

Es ist nicht nur elitär, nicht nur reiner Sinn für Ästhetik und eine angenehme Optik, wenn eine Mülltonnenbox die oftmals alten, schmutzig grauen Mülltonnen gnädig versteckt. Es ist ein trash-316028_640(1)wenig Life-Stile, – wer möchte schon gerne immerzu an die Abfälle erinnert werden, die wir produzieren? Die vordergründige Lösungsmöglichkeit für dieses Problem, durchaus ein Weg nicht nur Kosten, Zeit und Platz zu sparen, ist eine Mülltonnenbox.

Eine andere Idee stellt eine Klebefolie dar, die es in diversen Größen für die handelsüblichen Mülltonnen zu kaufen gibt. Hier bietet der Hersteller beispielsweise eine Folie an, die einen Teil eines aufgeschichteten Brennholz Stapels abbildet. Die beklebte Tonne vor einem realen Holzstapel gestellt – und sie ist verschwunden! Genial. Natürlich finden sich hier unzählige von Motiven, vom Sonnenuntergang bis hin zum Vereinsabzeichen. Für Bayern Fans die ideale Idee: Die Mülltonne im rot-weißen Look. Wer die Tonnen jedoch komplett von der Bildfläche verschwinden lassen möchte, der hat eine Menge anderer Möglichkeiten, womit wir dann beim Thema Mülltonnenbox wären.

Egal, ob man sich nun für eine günstige Variante, wie zum Beispiel eine Mülltonnenbox Holz entscheidet, oder mit der Mülltonnenbox Edelstahl eine Variante für die Ewigkeit wählt, alle Varianten haben Ihre Vor- und Nachteile. Die Mülltonnenboxen aus Holz brauchen regelmäßige Pflege und Wartung, die Mülltonnenbox Edelstahl ist bedeutend teurer in der Anschaffung. Rechnet man auf lange Sicht, ist man wohl mit der Mülltonnenbox Edelstahl am besten beraten.

Grundlegende Fragen

Bevor man sich für eine bestimmte Konstruktion, also eines der vielen Materialien die im Handel angeboten werden entscheidet, ist also ausreichend Info angezeigt. Wählt man zwischen Holz, Edelstahl, Metall, Stahl, Aluminium, oder Kombinationslösungen, sollte man sich ein paar wenige Fragen stellen. Wie sieht es mit der Standfestigkeit der Mülltonnenbox aus? Mülltonnenbehälter gibt es in diversen Größen. Je kleiner, desto leichter sind die Systeme. Das heißt, kräftiger Sturm oder Orkan kann gewisse, preiswerte Modelle ganz schnell wegfegen, wenn man sie nicht mit Schrauben und Dübel im Boden, am allerbesten in einem Betonfundament verankert.

Das Fundament und die anschließende Verdübelung der Mülltonnenboxen ist auch eine hervorragende Maßnahme gegen den zunehmenden Vandalismus, vor allem in Großstädten. Schwerere Konstruktionen aus Metall, Beton oder Stein machen eine Verankerung jedoch zumeist überflüssig. Der Pflegeaufwand resultiert aus dem verwendeten Material. Eine Mülltonnenbox aus Holz hat, wie bereits erwähnt, eine relativ kurze Lebensdauer. Ein Holz Mülltonnenbehälter wird, auch bei sorgfältiger Pflege kaum älter als 10 Jahre werden, außer man benützt teure Hartholzarten wie Douglasie, Eukalyptus oder Eiche. Hier ist der Aufwand zur Pflege durchaus erheblich. Leichter pflegen, sie sind auch entsprechend teuer, lassen sich Mülltonnenboxen aus verchromtem Edelmetall. Ihre Lebensdauer ist, ähnlich wie die der Mülltonnenbox aus Edelstahl, nahezu unbegrenzt. Über Pflege und Haltbarkeit von Stein oder Betonhäuschen braucht man sich nicht auszulassen.

Halbwertzeiten

Lediglich die Frage nach der Haltbarkeit der Edelstahl Mülltonnenbehälter lässt uns einen stutzig werden. Während Stein, Beton, Holz, sogar Stahl nach einer gewissen Zeit ihren Molekülzustand ändern und wieder zu Erde werden, will heißen verrotten, liegt die Halbwertzeit von Edelstahl bei mehreren Tausend Jahren. Manche Plastikarten beginnen bereits nach 70 Jahren sich aufzulösen, andere benötigen dazu bis zu 100 Jahre. Doch die Auflösung ist nicht harmonisch, wie die der natürlichen Materialien. Plastik löst sich letztlich nicht auf. Es zerfällt lediglich in mikroskopisch kleine Nanoplastikteilchen, die letztlich im Grundwasser, im Meer, in der menschlichen Nahrungskette landen. Selbst der Waschgang einer Fließjacke produziert einen Teelöffel voller Nanoplastikkörner. Das sind hochgerechnet schnell unzählige Tonnen des gefährlichen Materials, welches durch keine der existierenden Filteranlagen abgefangen werden kann.