Der Kaminumbau

Die Sommerzeit ist die richtige Zeit um sich für einen Kaminumbau zu entscheiden. In nur fireplace-575991_640wenigen Monaten wird es schon wieder kälter und es ist ungemütlich draußen. Im Haus kann man aber mit einem Kaminfeuer gemütliches Ambiente schaffen und auch noch an Stromkosten sparen. Ein offener Kamin ist nicht unbedingt empfehlenswert. Dafür gibt es einige Gründe. Zum einen ist der offene Kamin nicht wirklich effizient. Außerdem ist das Nutzen eines offenen Kamines seit einigen Jahren nur noch bedingt erlaubt und nicht auf täglicher Basis.

Daher gibt es hier im Land immer weniger offene Kamine und dafür mehr Kachelöfen, Kaminöfen und Heizkamine. Wer einen Umbau seines Kamines plant, sollte ein paar Dinge beachten. Wichtig ist zum Beispiel, das man die Schornsteinfeger am Ort damit beauftragt, den existierenden Schornstein zu überprüfen.

Der Schornsteinfeger kann einem sagen, ob der Schornstein für einen Kaminofen oder einen Kachelofen ausgelegt ist oder auch Veränderungen vorgenommen werden müssen. Mit dem Schornsteinfeger kann man den geplanten Ofen besprechen, damit man ihn auch nach dem Kaminumbau benutzen kann und er behördlich abgenommen wird. Der Schornsteinfeger wird gerne einen Tipp geben, welche Auflagen eingehalten werden müssen.

Auflagen für den Schornsteinumbau

Wichtig für die behördliche Abnahme des Ofens und Schornstein ist zum Beispiel der Querschnitt des Schornsteines. Auch die Höhe des Schornsteins es muss gewisse Auflagen erfüllen. Zum Beispiel muss das Dach des eigenen Hauses von dem Schornstein mindestens bei 80 Zentimeter überragt werden. Auch für den Ofen selbst gibt es gewisse Auflagen. Für den Ofen muss ganz besonders genügend Luft zur Verfügung stehen. Durch Dunstabzugshauben und anderen luftabsaugenden Geräten ist das manchmal nicht der Fall und Kohlenmonoxid kann sich bilden. Dies ist lebensgefährlich. Daher muss ein Sicherungsmechanismus eingebaut werden. Eine weitere Auflage ist, das Öfen nicht direkt auf brennbaren Böden, wie zum Beispiel Laminat oder Parkett, angebracht werden können. Hier muss eine Platte unterlegt werden, die eine bestimmte Größe haben muss.

Die Wahl des Ofens

Wer sich für einen Kachelofen interessiert sollte wissen, dass sich dieser wärmer als die herkömmlichen Kaminöfen anfühlt. Es muss dafür aber nicht so hoch geheizt werden, um eine bestimmte Temperatur zu erreichen. Allerdings dauert das Aufheizen eines Kachelofens wesentlich länger. Ob die Wahl nun auf einen Kachelofen oder einen Kaminofen fällt, die verschiedenen Modelle werden mit Holz geheizt. Hier können Scheitholz oder Pellets verwendet werden. Am besten erkundigt man sich aber bei dem Hersteller um herauszufinden, für welchen Brennstoff der gewünschte Ofen ausgelegt ist. Ein wichtiger Tipp ist auch über die Lagerung des Brennholzes nachzudenken. Hierfür ist Platz nötig, um Holz für eine Saison trocken einzulagern.